Strom sparen - aber wie?

 

          

 

Jeder Stromanbieter hat Anfang des Jahres seine Preise deutlich erhöht, das bedeutet für den Endverbraucher eine höhere finanzielle Belastung. Wie man daher die KWH – Kilowattstunden – voll ausnutzen kann, ohne über sein monatliches Budget zu kommen, ist oftmals gar nicht so einfach.

Sich für den richtigen Stromanbieter zu entscheiden, sollte gut überlegt sein. Denn ein Preisvergleich verschiedener Anbieter lohnt sich in jedem Fall. Es sollte darauf geachtet werden, dass für die Laufzeit von mindestens einem Jahr eine Stromerhöhung ausgeschlossen ist. Diese Kondition nennt sich Preisgarantie. Somit würden Sie über den Zeitraum von 12 Monaten keinen Cent mehr bezahlen als vereinbart, es sei denn, Sie kommen über die angegebenen Kilowattstunden.

Sie sollten zudem wissen, wie Sie Ihren Strom am besten nutzen und wie Sie sparen können.

Zum Beispiel sollten normale Glühbirnen gegen Energiesparbirnen ausgetauscht werden, damit würden Sie auf ein Jahr gerechnet circa 80 Euro sparen. Denn Glühbirnen, vor allem Halogenstrahler sind große Stromfresser, das merkt man schon daran, dass sich nach circa 10 Minuten, in denen der Halogenstrahler brennt, sich der Raum um 3 Grad Celsius erwärmt.

Manche Stromanbieter halten kostenlos ein Thermometer für Ihre Kunden bereit, womit Sie den Luftzug und die Wärmespeicherung an den Fensterdichtungen messen können. Die Rollläden sollten bei Einbruch der Dunkelheit herunter gelassen werden, somit wird die Wärme in den Räumen gespeichert.

 


Beim Kochen sollte darauf geachtet werden, dass nur Töpfe und Pfannen verwendet werden, die genau auf die Herdplatte passen, somit kann die Hitze nicht an den Seiten entweichen. Ebenfalls sollte der Herd schon vor der Garzeit ausgeschaltet werden. Sie können die Restwärme nutzen, um die Mahlzeit fertig zu garen. Das Gleiche gilt natürlich für den Backofen.
Das Wasser, zum Beispiel beim Zähneputzen oder Duschen, sollte nicht unnötig laufen.

Geräte, wie zum Beispiel Fernseher und HIFI-Anlage, sollten nicht nur auf Stand-by-Betrieb stehen, am besten geeignet ist ein Mehrfachnetzstecker mit Schaltmodus, damit können Sie alle Geräte zusammen ausschalten und Sie sparen Strom.

Im Winter ist es besser die Heizung auf die Stufe 2 1/2 bis 3 zu stellen, anstatt die Heizung jedes Mal an und wieder auszumachen. Die Heizung abwechselnd auf die Stufe 5 und wieder auszuschalten und das ständige Hochfahren der Heizung ist unnötiger Stromverbrauch. Außerdem besitzen Heizungen ein Thermostat, dieser funktioniert folgendermaßen: Man stellt ihn beispielsweise auf eine Temperatur von 23 Grad Celsius ein. Die Heizung wärmt den Raum auf 23 Grad an und hört dann auf zu heizen. Wenn die Raumtemperatur unter die eingestellten 23 Grad sinkt, beginnt die Heizung wieder zu arbeiten, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Ein solcher Thermostat kann auch mit einer Zeitschaltuhr verbunden werden, sodass sich die Heizung beispielsweise nachts ganz ausstellt.

Also, am besten Sie informieren sich bei verschiedenen Stromanbietern über deren Preise und vergleichen, was für Sie selbst am besten ist.