Federwaagen - Spiralig, metallisch, gut!

 

Unter Federwaagen versteht man eine besondere Form der Waage, bei der das zu messende Objekt nicht auf die Waage gelegt, sondern an eine Feder aus Metall gehängt. Anhand deren Dehnung oder Längung kann man anschließend an den Federwaagen nicht nur das Gewicht ablesen, sondern auch die Kraft, die auf den Gegenstand einwirkt. Mittels dieser beiden Informationen kann im nächsten Schritt auch die Masse bestimmt werden. Indem man ganz einfach die ermittelten Zahlen ins Verhältnis zum Schwerefeld der Erde und seiner Schwerkraft setzt, kann der Massenwert errechnet werden. Federwaagen liefern ihre Ergebnisse in Newton, Milligramm, Gramm oder Kilogramm.

Federwaagen gibt es in zwei Varianten. Bei der ersten Form handelt es sich um eine mechanische Feederwaage, bei der eine Stahlfeder in einer Hülle aus Plastik aufgehängt ist, an der sich eine Skala befindet. Bessere Federwaagen enthalten darüber hinaus auch noch einen Schutzmechanismus, der verhindert, dass die Feder durch zu starkes Ziehen überdehnt wird. Ein Schutz, welcher sich vor allem bei Federwaagen bewährt hat, die von Kinder und Jungendlichen verwendet werden. Zum anderen gibt es elektromechanische Federwaagen. Auch diese enthalten eine Feder, unterscheiden sich jedoch in der Skala. Diese elektromechanischen Federwaagen sind nämlich mit einem LCD-Display ausgestattet, auf dem man das Ergebnis noch exakter ablesen kann.

Die Funktion beider Federwaagen ist jedoch immer die gleiche. Allerdings muss man stets beachten, dass es sich bei Federwaagen um Messgeräte handelt, welche im Unterschied zu anderen Waagen keine absoluten Zahlen liefern. Dies liegt einfach daran, dass sie mit der Anziehungskraft der Erde arbeiten. Verändert man diese, ändert das auch das Ergebnis der Federwaagen. Auf dem Mond hätte man beispielsweise komplett andere Ergebnisse.