Tarife - Augen auf und Geld gespart!

 

Der Handytarif-Dschungel ist mittlerweile so dicht besiedelt, dass guter Rat teuer und nicht leicht zu bekommen ist. Welcher Tarif nun für den einzelnen Kunden die kostengünstigste Variante ist, definiert sich über das Telefonierverhalten. Unabhängige Handyberater, die alle Telefonanbieter und Handytarife im Sortiment haben, können hier am fairsten beraten. Denn die unabhängigen Unternehmen haben den direkten Überblick über die unterschiedlichen Pakete. Für sie ist es somit ein leichtes, die einzelnen Preise miteinander zu vergleichen. Generell kann man aber immer noch zwischen drei Grundarten der Tarife unterscheiden.


Zu den altbewährtesten Mitteln gegen zu hohe Handyrechnungen gehört immer noch die Prepaid-Karte. Bei ihr hat man eine völlige Kostenkontrolle. Es gibt keinen monatlichen Handytarif und keine Grundgebühr, sondern einfach nur ein Aufladeguthaben, das man nach und nach abtelefonieren kann. Wenn das Guthabenkonto leergefegt ist, muss man es erst wieder aufladen, um erneut telefonieren zu können. Zu den typischen Angeboten gehören Prepaid Angebote mit Handy als Zusatz.

Der Nachteil ist aber, dass man nicht irgendwann wie bei den normalen Vertragsabschlüssen nach zwei Jahren automatisch ein neues Handy bekommt. Handys sind nämlich je nach Funktionsmöglichkeiten ohne Vertrag nicht gerade billig. Wer also auch alle zwei Jahre ein neues Handy haben möchte, sollte sich überlegen, ob er mit einem Vertrag mit Handytarif nicht am Ende doch billiger wegkommt.


Und mit dieser Überlegung fängt das Desaster an. Nun wird es nämlich herrlich kompliziert und es ist nicht gerade leicht herauszufinden, was man braucht und was wirklich nur zusätzliche Kosten mit geringem Nutzen verursacht. Am sinnvollsten ist es, ein Paket mit ausreichend SMS und Gesprächsminuten zu nehmen. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Kontingent nicht im Minuten- sondern im Sekundentakt abgerechnet wird. Leider wird ein nicht verbrauchtes Guthaben für den Folgemonat nicht gutgeschrieben. Es gilt einfach, was weg ist, ist weg. Bei dieser Form von Handytarifen sollte auch darauf geachtet werden, was die Minute oder SMS nach Aufbrauch des Festkontingents kostet. Damit man keine bösen Überraschungen erlebt, empfiehlt es sich, seine Gesprächsminuten zu kontrollieren. Das sollte man ebenfalls bei seiner Rechnung tun.

Für die Telefonkosten am Freundlichsten und Überschaubarsten sind Handytarife in Form von Flaterates. Genau wie beim Telefon oder Internet zahlt der Kunde einen festen Tarif und kann so viel telefonieren, wie er möchte. Teilweise werden diese Handytarife auch mit Paketen kombiniert. Leider sind die meisten Flatrates nicht netztunabhängig und somit können nur Kunden des gleichen Netzes darüber kostenfrei telefonieren.

Die Wahl des Handytarifes ist somit alles andere als leicht, und es gilt eine Menge zu beachten. Sollte man sich bezüglich eines Anbieters und Handytarifes vertan haben, ist es wichtig zu wissen, dass der Vertrag nach zwei Jahren auch unter Mitnahme der alten Rufnummer wieder gekündigt werden kann. Der finanzielle Verlust ist somit zwar ärgerlich, aber zumindest zeitlich begrenzt.