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Die moderne Heizung Energie sparen im Haushalt - das liegt im Trend. Denn jedes Jahr zeigen die verschiedenen Statistiken, dass immer noch zu viele alte Heizungsanlagen in Deutschland betrieben werden, die nicht nur den Geldbeutel ihrer Betreiber belasten sondern auch durch den erhöhten Kohlendioxid Ausstoß bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen unsere Umwelt stark belasten. Durch die verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung sind alleine fast 750.000 alte Heizkessel die vor dem 31.12.1978 in Betrieb genommen worden sind, sowohl bei Einfamilienhäusern sowie bei Zweifamilienhäusern, in den nächsten Jahren auszutauschen. Aber selbst bei Heizkesselanlagen jüngeren Datums sind, ist vielfach wegen zu hoher Abgasverluste oder zu hohem Rußausstoß der Austausch der alten Kesselanlage zu empfehlen. In den letzten Jahren wurde gerade auch unter dem steigenden Druck, der weiter steigenden Brennstoff Preise für Öl und Gas und der Notwendigkeit den Schadstoffausstoß in unseren Heizungsanlagen zur Schonung der Umwelt zu reduzieren, sowohl von Seiten der Industrie wie auch von Seiten der Regierung etliche Anstrengungen gemacht diese Ziele zu erreichen. Ein Erfolgsrezept hierbei ist die verbesserte Dämmung unserer Gebäude, mit deutlich moderneren Dämmmaterialien oder auch Fensterflächen mit niedrigeren Wärmedurchgangszahlen und höherer Fugendichte. Zusätzlich wurden bereits Anfang der neunziger Jahre die Auslegungstemperaturen der Heizungsanlagen deutlich reduziert, hierdurch konnte die Niedertemperaturheizung und somit der Niedertemperaturkessel Einzug in die moderne Kesseltechnik nehmen.
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Beim Einsatz der Niedertemperatur Heizung ist auch ein umdenken bezüglich der verwendeten Heizflächen erforderlich, während bei normalen Heizungsanlagen die Heizflächen hauptsächlich aus Plattenheizkörpern oder Radiatoren bestehen, ist der Einsatz von Flächenheizungssystemen wie der Fußbodenheizung oder der Deckenheizung in Niedertemperaturanlagen zur Energieoptimierung der Heizungsanlage deutlich effizienter. Hinzu kommt noch das gerade Fußbodenheizungen den Vorteil haben, dass sie wegen der geringen Temperaturdifferenz zwischen Raumlufttemperatur und Fußbodenoberflächentemperatur einen Selbstregeleffekt aufweisen und nur dann Wärme an den Raum abgeben, wenn diese Wärme auch benötigt wird. In der Entwicklung der Heizkessel wurde auch in den letzten Jahres viel geforscht und neue Entwicklungen bei der Kesseltechnologie auf den Markt gebracht. So haben sich Gas-Brennwertkessel mittlerweile zum Standard, bei neu installierten Kesselanlagen für Gasheizungen entwickelt. Die bisher noch mit alten Niedertemperaturkesseln betriebenen Öl Heizungen, werden jetzt auch mehr und mehr durch Kessel mit Öl- Brennwertechnik ersetzt. Gerade aber bei Ölbrennwertkesseln ist auch in der Zukunft noch mit vielen energiesparenden Neuentwicklungen zu rechnen. Die fossilen Brennstoffe wie Öl und Gas werden auch in den nächsten Jahren einen großen Anteil an unserer Versorgung mit Wärmeenergie haben. Hierzu ein paar Tipps zum Gaspreisvergleich.
Aber die Heizungssysteme mit regenerativen Energien werden in Zukunft diesen Anteil deutlich verringern und so zum Schutz unserer Umwelt beitragen. Gerade auch die verbesserten Wärmedämmmaßnahmen an unseren Gebäuden bieten optimale Einsatzmöglichkeiten für Heizungssysteme, die mit alternativen Energien betrieben werden. Auch durch die öffentliche Förderung derartiger Anlagen wir der Einsatz der technisch aufwendigeren Systeme für Bauherren und Anlagenbetreiber immer interessanter. Für Sanierungsobjekte bieten sich hier sicherlich vor allem Anlagen an die Biomasse als Brennstoff nutzen, wie zum Beispiel die Pellet Heizung oder die Hackschnitzelheizung. Holz Pellets bieten den Vorteil, sie sind einfach zu lagern, die Anlagentechnik ist nur wenig aufwendiger als bei einer Öl-Heizung und Holz ist ein heimischer Brennstoff, wobei für die Pellet Herstellung nur Resthölzer und Abfallhölzer aus der Holzindustrie verwendet werden und strenge Standards für die eingesetzten Hölzer bestehen. Wer voll auf die Umwelt setzen will, der baut eine Heizungsanlage für die Zukunft und nutzt lediglich die Energie der Sonne zum Beheizen seines Gebäudes und zur Wärmegewinnung für seine Warmwasserversorgung. Auch in unseren Breitengraden ist es möglich ohne Zusatzheizung nur mit einer thermischen Solaranlage den gesamten Wärmeenergiebedarf eines Gebäudes ganzjährig zu decken.
Natürlich reicht die Sonneneinstrahlung bei uns im Winter dafür nicht aus. Die gewonnene Solarenergie wird dazu in den Sommermonaten im Erdreich unterhalb des Gebäudes gespeichert, alternativ ist auch eine Speicherung in angrenzenden Flächen möglich. Über eine Erdwärmepumpe kann dann die Wärme im Winter dem Erdreich wieder entzogen und für die Heizungsanlage eingesetzt werden. Solche Systeme funktionieren nur bei entsprechender Anlagenoptimierung mit Flächenheizungen und sehr niedrigen Vorlauftemperaturen, je geringer die Vorlauftemperatur je höher der Solare Deckungsgrad von Solaranlagen. Ein besonderer Effekt dieser Systeme ist, dass über die Wärmepumpe im Sommer die Gebäude zusätzlich gekühlt werden können, bei entsprechender hydraulischer Schaltung. Der Traum vieler Experten in der Heizungstechnik ist sicher die Brennstoffzelle und bis vor einigen Jahren wurde sie, als die Zukunft der Heizungstechnik gesehen. Mittlerweile sind hier die Träume erstmal geplatzt. Die Kosten für die Herstellung des Wasserstoffes den die Brennstoffzelle benötigt sind sehr hoch. Die technischen Verfahren sind vielfach noch nicht ausgereift, es wird von daher sicher noch etliche Jahre dauern bis hier serienreife Produkte auf dem Markt sind. |