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Karl Drain erfand 1817 eine Laufmaschine, um ein alternatives Fortbewegungsmittel zu schaffen, da die Menschen zu dieser Zeit ausschließlich mit dem Pferd unterwegs waren. Aus diesem Modell entwickelten sich Dampfmotorräder (Dampfveloziped) in Frankreich und den USA.
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Weitere bedeutende Weiterentwicklungen in der Motorradtechnik gingen 1899 durch die Gebrüder Werner in Frankreich durch den Motoreinbau, 1904 in Belgien durch das Vierzylindermotorrad und die Kardanwelle der Firma F.N., und 1908 in England durch die Erfindung des Kickstarters, der Bremse, sowie dem Zweitaktmotor von Scott aus. Zudem wurde ab 1914 der elektrische Anlasser und die elektrische Beleuchtung von Indian, dem bereits größten Motorradhersteller bis 1928 entwickelt. Entsprechende Hersteller aus Deutschland (BMW, NSU, DKW, MZ) und Italien (Aprilia, Ducati) haben die Motorradtechnik in den folgenden Jahrzehnten ebenfalls weiterentwickelt. 1928 wurde Harley Davidson zum größten Motorradhersteller der Welt, und seit den 70ern trägt Honda diesen Titel. Der japanische Hersteller entwickelte um 1950 auch das Kleinmotorrad, dass mit mehr als 40 Mio. gebauten Exemplaren zum erfolgreichsten Kraftfahrzeug der Welt wurde. Durch die Inspiration der Rennmaschine von Gilera aus den 30er Jahren, stellte Honda 1969 das damals innovative Motorrad CB 750 Four her, das mit einem quer eingebauten Vierzylinder-Viertaktmotor ausgestattet war. MV Augusta begann 1966 ebenfalls mit der Motorradherstellung. |