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Der Kinderkreuzzug beschreibt ein Phänomen aus dem Jahre 1212 n.Chr. Im Juli diesen Jahres sollen zwischen 7.000 und 25.000 Kinder, aber auch Erwachsene zu einem Kreuzzug ins „Heilige Land“ aufgebrochen sein. Die Jugendlichen, die sich diesem Kinderkreuzzug anschlossen, kamen vorwiegend aus der Gegend zwischen Köln und Lothringen. Anführer der Pilger des Kinderkreuzzugs soll ein charismatischer Kölner Junge, der auf den Namen Nikolaus hörte, gewesen sein. Sein Kollege aus Frankreich hieß Stephan. Er erfreute sich im Laufe seiner Reise einer stets wachsenden Anhängerschaft. Die Geistlichen stimmten diesem Unternehmen nicht zu und so bekamen die Anführer auch keinen Segen für ihren Kinderkreuzzug von Seiten der Kirche.
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Da die erhaltenen Aufzeichnungen zu diesem Thema dürftig sind, bleiben viele Fragen leider bis heute unbeantwortet. Falls dieser Kinderkreuzzug wirklich stattgefunden hat, entwickelte sich schon kurz danach daraus eine Legende. Denn die Geschichte des Rattenfängers von Hameln soll von diesen Geschehnissen inspiriert worden sein. |