Hochzeitsbräuche - Alles rund um den schönsten Tag im Leben

 

Die Hochzeit gilt als der schönste Tag im Leben. Polterabend, die Hochzeitstorte, Polterabend, Reis werfen – eine Hochzeit steckt auch voller Hochzeitsbräuche und Traditionen. Für alle Hochzeitswilligen und alle, die es mal werden wollen, sind hier fünf Infos rund um den Tag der Besiegelung der Liebe: Hochzeitsbräuche, Historisches und interessante Anekdoten rund um die Hochzeit.

1. Hochzeitsbrauch:  Reicher Kindersegen

Die Reiskörner und Blütenblätter, die die Blumenkinder in der Kirche streuen, stehen für den Kindersegen, den das Hochzeitspaar empfangen soll. Denn der traditionelle Wunsch, der an das Brautpaar gerichtet wird, heißt: „Seid fruchtbar und mehret euch“. Je mehr Blüten und Reis geworfen werden, desto größer wird die Anzahl der Kinder in der Familie, lautet deswegen auch eine traditionelle Regel zur Hochzeit.

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2. Hochzeitsbrauch: Alt, geliehen, neu und blau

Aus England stammt der Brauch, wonach die Braut etwas Neues, etwas Altes, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen sollte, wenn sie zur Hochzeit schreitet. Alt und neu symbolisieren dabei den Übergang vom alten, ungebundenen Leben in das neue Leben als Ehefrau. Das Geliehene steht für Freundschaft und Glück, Blau für die Treue zum Ehemann.

3. Hochzeitsbrauch: Poltern gegen Geister

Noch älter als die christliche Trauzeremonie ist das heidnische Polterfest, das heutzutage als Polterabend am Abend vor der Hochzeit gefeiert wird. Mit dem Lärm von zerbrechendem Geschirr wollten unsere Ahnen böse Geister verscheuchen und vom Brautpaar fernhalten. Heute wie damals darf man beim Poltern jedoch keinesfalls Glas zerbrechen lassen: Glas gilt als Symbol des Glückes, das dem Hochzeitspaar ein Leben lang gewährt sein soll.

4. Hochzeitsbrauch: Süßes Symbol

Marzipan, hergestellt aus Mandeln, Zucker und Rosenöl, sollte nach altem Brauch in jeder Hochzeitstorte enthalten sein. Dabei stehen die Mandeln für das Glück, die Rose symbolisiert Liebe und Leidenschaft. Der leicht bittere Geschmack der Mandel soll in Kombination mit der Süße des Zuckers daran erinnern, dass auch Gegensätzliches zu einer Einheit verschmelzen kann: ganz genau wie bei einer Hochzeit.

5. Hochzeitsbrauch: Der Ursprung der Hochzeit

Das Wort „heiraten“ entwickelte sich aus „hei“, welches vom gotischen „heiwas“ abstammt und Haus oder Hausrat bedeutet, sowie der Silbe „rat“. Sie umfasste alles, was man zur Lebensführung brauchte.


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