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Schon 5000 v. Chr. lässt sich in der vorderasiatischen Landschaft Sumer, das im heutigen Irak liegt, erstmalig Weinbau nachweisen. Die Domestizierung der Weinreben breitete sich über den Nahen Osten bis nach Griechenland aus, in dem die Griechen etwa um 1700 v. Chr. die ersten Edelreben kultivierten. In Italien prägten sich dann verschiedene Erziehungsmethoden im Weinbau aus. Reben wurden sowohl an Bäumen, als Dachspalier am Kurzstamm oder kriechend am Boden gezogen. Die Römer verbreiteten den Weinbau in Spanien, Gallien und Nordafrika. Erst später wurden der Weinbau auch in Germanien betrieben. Neuste Erkenntnisse lassen vermuten, dass bereits 14.000 Jahre vor Chr. schon Wein angebaut wurde. Ein Tongefäß aus China, das in der nordchinesischen Provinz Henan entdeckt wurde, deutet darauf hin. Das erste professionell betriebene Weinbaugebiet wurde 1756 in Portugal für den Portwein festgelegt. 1855 folgte dann die nächste Klassifizierung im Weinbau. Im Médoc in Frankreich wurden weitere Weingüter unterteilt. |
Nicht nur günstige Licht- und Temperaturschwellenwerte sondern auch eine gute Beschaffenheit des Bodens haben beim Weinbau Einfluss auf die Qualitätsstufe und den Geschmack des Weines und des Bioweines. Zu den Sonderformen im Weinbau zählt der ökologische Anbau, der Qualitätsanbau sowie der Anbau von Weinen, die als Zwischenprodukt dienen. Das gemeinsame Merkmal der beiden ersten Formen ist der deutlich geringere Ertrag, der sich von den Mengen des regulären Weinbaus abzeichnet. Gerade der ökologische Weinbau muss durch den Verzicht auf Pestizide zur Schädlingsbekämpfung mit niedrigeren Ernteerträgen rechnen. Beim Qualitätsweinbau werden schlechtere Trauben vor der Reife entfernt, damit der Weinstock mehr Kraft in die Verbleibenden investieren kann. |