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William Stanley Jevons (1835-1882) (Hauptwerk „The theory of political economy“ von 1871) gilt als Begründer der modernen Grenznutzenlehre. Gossen hat ihm vorweggenommen, was die Grundlagen der VWL angeht, Gossen war ein deutscher Beamter, der die Entwicklung der Gesetze des menschlichen Verkehrs und der daraus fließenden Regeln menschlichen Handelns beschrieb. Die Kernaussagen der Gossenschen Gesetze sind: |
1. Gossensche Gesetz: Gesetz des abnehmenden Grenznutzens auch Bedürfnisbefriedigung: Der Grenznutzen, den der Haushalt durch den Konsum einer zusätzlichen Einheit erfährt, nimmt bei fortgeschrittenem Konsum ständig ab, bis eine Sättigung eintritt. Die Größe eines und desselben Genusses nimmt, wenn man es ständig zu sich nehmen, fortwährend ab, bis Sättigung eintritt. 2. Gossensche Gesetz: Gesetz vom Ausgleich des Grenznutzen: Ein Haushalt maximiert dann seinen Gesamtnutzen (=befindet sich im Optimum), wenn der Nutzen der letzten ausgegebenen Geldeinheit für sämtliche Verwendungsarten gleich groß ist. Ein Beispiel: Die Haushalte verhalten sich als Nutzenmaximierer, dann muss das Vorhandensein eines Gutes, das mehrere Zwecke erfüllt, so aufgeteilt werden, dass der Nutzen gleich aufgeteilt ist. |