Wiener Schule

 

Sich der Tradition der älteren historischen Schule verbunden fühlend (damit nimmt er - wie später die gesamte Wiener Schule - eine Zwischenstellung zwischen orthodoxer und heterodoxer Theorie ein), ist Carl Menger (1840-1921) einer der frühen Vertreter der subjektiven Wertlehre. Seine entsprechenden Überlegungen legt er erstmals in seinem wichtigsten Werk, den "Grundsätzen der Volkswirtschaftslehre" (1871) dar. Die Grundannahmen einer auf dem Grenznutzen basierenden Wertlehre wurden im Hinblick auf die Gossenschen Gesetze beschrieben.

 

Menger schließt noch einige weitere Überlegungen an: Da das Prinzip des Grenznutzens nur auf die am Ende der Produktionskette stehenden Güter anzuwenden sind (Güter 1. Ordnung in Mengers Terminologie) entwirft er eine Produktionshierarchie aus der sich die Datierung der Güter ergibt.